Letztes Update:
20220331020030

10:13
29.03.2022
Der Wolfsburger Mannschaftsarzt Axel Gänsslen hat die Aufhebung des sogenannten Return-to-Play-Programms für Spieler nach einer Corona-Infektion durch die Deutsche Eishockey Liga (DEL) kritisiert. "Wenn Spieler gegen den ärztlichen Rat entscheiden, gleich wieder spielen zu wollen, können sie das derzeit auf eigene Verantwortung tun. Das halte ich aber für kritisch", sagt Gänsslen den Wolfsburger Nachrichten.
Die DEL stellte als Reaktion darauf klar, dass es weiter ein Return-to-Play-Protokoll gebe. "Ohne Entscheidung des Arztes" gehe kein Spieler aufs Eis, teilte die Liga mit. Ein geplanter neuer Leitfaden im Zuge der Pandemie liege noch nicht vor. Mediziner Gänsslen hatte Ende 2020 federführend einen für alle DEL-Clubs gültigen Leitfaden entwickelt, wie man Spieler nach einer Infektion wieder in den Trainings- und Spielbetrieb integrieren soll. Dieses Return-to-Play-Programm sieht umfangreiche Nachuntersuchungen und auch eine einheitliche Teststrategie vor. 

09:56
29.03.2022
Am ersten Tag des Lockdowns in Shanghai sind mehr als acht Millionen Menschen auf das Coronavirus getestet worden. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, seien 17.000 Helfer im Einsatz. Die 26 Millionen Einwohner zählende Hafenmetropole berichtete am Montag 96 Infektionen und 4381 asymptomatische Fälle, die in Chinas Statistik einzeln aufgeführt werden. Landesweit gab es 1228 Ansteckungen und 5658 Fälle ohne Symptome. 
Seit Montag gilt im Osten und Süden von Shanghai eine viertägige Ausgangssperre. Alle Bewohner werden zweimal getestet. Wer sich infiziert hat, kommt in Quarantäne-Einrichtungen, die in Turnhallen und Ausstellungshallen eingerichtet wurden. Am Freitag wechselt der Lockdown auf den älteren Teil der Stadt westlich des Huangpu-Flusses. Mit der Ankunft von Omikron erlebt China die schlimmste Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren. 

Foto: Ye Jiaqi/XinHua/dpa

09:24
29.03.2022
UPDATE | Auf die umstrittenen Lockdown-Partys in der Londoner Downing Street folgen die ersten Strafen für die Beteiligten. Wie die Londoner Polizei ankündigt, werden zunächst 20 Bußgeldbescheide wegen Verstößen gegen Corona-Vorschriften erteilt. Es wird damit gerechnet, dass im Zuge der Ermittlungen weitere Bußgelder folgen könnten. Die Polizei wollte sich nicht näher dazu äußern, welche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lockdown-Partys und wie viele genau betroffen sind. 
Die "Partygate"-Affäre hatte Premierminister Boris Johnson schwer unter Druck gesetzt. Er musste sich auch gegen Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen seiner Konservativen Partei zur Wehr setzen. Die Metropolitan Police untersucht zwölf Veranstaltungen aus den Jahren 2020 und 2021. Damals galten im Zuge der Pandemie strenge Kontaktbeschränkungen. Mehr als 100 Beschäftigten und Mitarbeitern der Regierung waren von der Polizei Fragebögen zugeschickt worden. Auch Johnson und seine Ehefrau Carrie Johnson mussten antworten.