Letztes Update:
20220331020030

16:43
28.03.2022
Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kritisiert dagegen die Bundesregierung: "Ich bin immer noch der Meinung, dass es richtig wäre, wenn es in öffentlichen Innenräumen weiterhin zumindest eine Maskenpflicht geben würde", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". "Das ist nach Einschätzung der Mehrheit der Länder mit dem aktuellen Infektionsschutzgesetz und der Hotspot-Regelung nicht ohne weiteres möglich." Dafür trage der Bund die Verantwortung.

16:30
28.03.2022
Die Gesundheitsminister der Länder fordern den Bund auf, die Quarantäne- und Isolationsregeln zu überprüfen. Laut dem Beschluss soll das Robert Koch-Institut (RKI) prüfen, "ob und wie lange eine Absonderung von Infizierten und Kontaktpersonen in der aktuellen Pandemiephase" angezeigt ist. Dazu soll sich das RKI mit den Ländern abstimmen.
Im Januar hatte das RKI mit Blick auf die Verbreitung der Omikron-Variante empfohlen, dass sich die Quarantänezeiten für Kontaktpersonen und die Isolierung von Infizierten grundsätzlich an einer Sieben-Tage-Regel orientieren sollten. Nach sieben Tagen können sich Betroffene freitesten. Ohne abschließenden Test dauern Quarantäne und Isolierung jeweils zehn Tage.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

16:05
28.03.2022
Die Bundesländer müssen nun konkret entscheiden. Mehrere Kabinette tagen an diesem Dienstag. In Bayern sollen trotz landesweit hoher Inzidenzen nicht auf breiter Front schärfere Regeln kommen. Man werde "keine Hotspots jetzt für ganz Bayern machen. Jedenfalls auf absehbare Zeit nicht", sagt Ministerpräsident Markus Söder (CSU). 
In Brandenburg berät das Kabinett über die Bestimmungen ab dem Wochenende. In Thüringen ist eine Sondersitzung des Landtages am Donnerstag geplant. Schwellenwerte, ab wann eine Region ein Hotspot ist, sind im Gesetz nicht beziffert. Generelle Voraussetzung ist, dass eine Überlastung der Klinikkapazitäten droht.