Die
Zahl der Asylanträge ist nach einem coronabedingten Einbruch 2020
im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. 2021 stellten 535.000 Menschen erstmals einen Asylantrag in einem EU-Land, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilt. Das sei ein
Zuwachs um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als ein Viertel aller Anträge (148.200) wurde den Angaben zufolge in Deutschland gestellt. Im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße gingen mit Abstand die meisten Anträge im kleinen Zypern ein, gefolgt von Österreich und Slowenien.