Letztes Update:
20220321020028

15:39
20.03.2022
Mehrere Tausend Menschen haben in Dresden für ein Ende aller Corona-Maßnahmen demonstriert. Dazu hatte die Initiative Querdenken 351 aufgerufen und einen "Freedom Day" gefordert. Angemeldet waren nach Angaben der Stadt 4000 Teilnehmer. Die Polizei wollte die genaue Zahl nicht beziffern, bestätigte aber die Schätzung von mehreren Tausend. Auf Plakaten sprachen sich die Demonstranten etwa gegen eine Corona-Impfpflicht aus. Auf einem Banner hieß es: «Coronamaßnahmen beenden: Kretschmer verhaften!» 
Zudem wurden Russland-Fahnen geschwenkt - offensichtlich aus Solidarität mit dem Land, das derzeit in der Ukraine Krieg führt.

Auf der Demonstration in Dresden für ein Ende der Corona-Beschränkungen wurden auch solche Fahnen geschwenkt. Foto: Robert Michael/dpa

11:20
20.03.2022
Das Ende bestimmter bundesweiter Corona-Regeln wird von einer überraschend gefallenen Sieben-Tage-Inzidenz begleitet (wir berichteten). Was heißt das nun konkret? Es ist schwer einzuschätzen, ob es sich dabei um eine Trendumkehr oder um Ausreißer-Werte handelt. 
Die Reproduktionszahl - kurz R-Wert - liegt wieder unter 1. Der Wert gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt und bildet das Infektionsgeschehen vor etwa 8 bis 16 Tagen ab. Der Wert liegt laut Robert -Koch-Institut bei 0,97 - bedeutet auf dem Papier, dass 100 Infizierte rechnerisch 97 weitere Menschen anstecken. Damit würden die Fallzahlen sinken. Die niedrigeren Corona-Werte könnten bei den derzeitig sehr hohen Infektionszahlen aber auch eine Folge von Engpässen beim Testen und Melden sein.

07:52
20.03.2022
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, warnt, mit dem schnellen Wegfall der Maskenpflicht in vielen Bundesländern würden die Schulen zur Durchseuchung freigegeben. "Mir bereitet es große Sorgen, wie schnell die Maskenpflicht in den Schulen in vielen Bundesländern jetzt wegfällt - und das, obwohl wir uns noch immer mitten in der Omikron-Welle befinden und die Infektionszahlen wieder steigen", sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Ich hoffe, dass uns das alles nicht demnächst auf die Füße fällt."