Letztes Update:
20220320020026

15:43
18.03.2022
Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland halten die Corona-Lockerungen ab dem 20. März für verfrüht. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Instituts für das RTL/ntv-Trendbarometer hervor. Ein Drittel (34 Prozent) findet die Aufhebung der Maßnahmen den Angaben zufolge richtig. Die restlichen Befragten antworteten demnach mit "weiß nicht" oder machten keine Angabe.
65 Prozent gaben bei der Umfrage an, dass die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske vorerst weitgehend bestehen bleiben sollte. 23 Prozent sprachen sich laut Trendbarometer für eine Abschaffung der Maskenpflicht in manchen Bereichen aus. 12 Prozent meinten hingegen, die Maskenpflicht solle komplett abgeschafft werden. Eine große Mehrheit (74 Prozent) der Befragten reduziert der Umfrage zufolge weiterhin die sozialen Kontakte. Jeder Vierte (26 Prozent) gab laut Trendbarometer an, diesbezüglich nicht mehr so vorsichtig zu sein.

Foto: Christophe Gateau/dpa

14:47
18.03.2022
Hospitalisierungsrate leicht gestiegen: Das Robert Koch-Institut gibt die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 7,81 an (Donnerstag: 7,58). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

14:24
18.03.2022
Die IG Metall kritisiert unterschiedliche Vorgaben zum Tragen von Corona-Schutzmasken in Deutschland infolge der neuen Corona-Regeln der Ampelkoalition. "Es ist bedauerlich, dass die Maskenpflicht in Innenräumen bei der aktuellen Infektionslage nicht generell bestehen bleibt und so ein Ungleichgewicht zwischen Arbeitsplatz und Öffentlichkeit entsteht", sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Für die Unternehmen hatte das Kabinett bereits am Mittwoch eine Arbeitsschutzverordnung beschlossen, nach der konkrete Vorgaben für die Arbeitgeber für bestimmte Schutzmaßnahmen zum Sonntag entfallen. Doch sollen die Unternehmen die Gefährdung eigenständig beurteilen und ein Hygienekonzept zum Beispiel mit Masken aufstellen. Hofmann: "Besonders in Hinblick darauf, dass im Herbst schon die nächste Welle drohen könnte, sollten wir jetzt pragmatisch und bundeseinheitlich Planbarkeit herstellen." Auch die kostenlosen Bürgertests sollten über den 31. März hinaus weitergeführt werden.