Die Menschenrechtsorganisation
Pro Asyl fordert einen
generellen Abschiebungsstopp wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus.
Betroffene müssen davor geschützt werden, in Länder mit schlechten Gesundheitssystemen abgeschoben zu werden, in denen die Auswirkungen von Corona katastrophal werden können oder bereits sind, heißt es in einer veröffentlichten Mitteilung der Organisation.
Konkret bezieht sich Pro Asyl auf eine in der kommenden Woche bevorstehende
Abschiebung zweier Frauen in den Iran. Der Iran gilt als eines der weltweit größten Risikogebiete der Coronavirus-Pandemie. Beide Frauen sind den Angaben zufolge in der Abschiebeeinrichtung im Transitbereich des Frankfurter Flughafens, nachdem ihr Asylantrag im Flughafenverfahren abgelehnt worden war.