Letztes Update:
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Foto: Bernd Thissen/dpa

03:40
16.03.2022
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz wirft der Ampel-Koalition einen "politischen Offenbarungseid" bei den künftigen Corona-Schutzregeln vor. Wider besseren Wissens wollten Abgeordnete von SPD und Grünen einer Gesetzesnovelle zustimmen, die kaum Schutz vor der Pandemie biete, sagt Vorstand Eugen Brysch der dpa. 
"Der kleinste Koalitionspartner darf nicht einfach lebenswichtige Entscheidungen diktieren. Sonst wackelt der Schwanz mit dem Hund", kritisiert er mit Blick auf die FDP. Keinesfalls sollten alle Restriktionen fortgeführt werden, so Brysch. Unter anderem bei täglichen Tests in der Alten- und Krankenpflege dürfe es aber keine faulen Kompromisse geben

01:18
16.03.2022
Die Ärzteschaft ist unzufrieden mit den Plänen der Ampel-Koalition für künftige Corona-Schutzmaßnahmen. Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, kritisiert kurz vor der ersten Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag, dass nur beispielhaft aufgeführt werde, ab wann die Länder schärfere Maßnahmen erlassen können. 
Das werde "zwangsläufig zu einem bundesweiten Flickenteppich unterschiedlicher regionaler Regelungen führen. Das verunsichert die Bevölkerung unnötig", beklagt Reinhardt in der Rheinischen Post.

Eine allgemeine Impfpflicht wird es mit uns nicht geben. Sie hat keine Mehrheit im Parlament, vor allem wäre sie wissenschaftlich und verfassungsrechtlich fragwürdig. 23:43
15.03.2022
Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge, sagt in der Bild-Zeitung den Plänen für eine allgemeine Impfpflicht ein Scheitern voraus. Für die 197 Abgeordneten der Union gebe es "keinen Grund, von unserem Antrag eines Impfvorsorgegesetzes abzuweichen".