Betroffene Verbände hatten nach Darstellung der Deutschen Krankenhausgesellschaft
nur neun Stunden Zeit, um zu den von der Bundesregierung geplanten Corona-Lockerungen Stellung zu nehmen. "Um 1.00 Uhr nachts wird ein Entwurf geschickt, zu dem die Verbände bis 10.00 Uhr Stellung nehmen dürfen", sagt der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, der
Augsburger Allgemeinen. "Das Verfahren, wie das Infektionsschutzgesetz geändert werden soll, ist mehr als zweifelhaft."