Letztes Update:
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Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

15:55
10.03.2022
Den zweiten Tag hintereinander ist in Österreich ein Rekord bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Nach knapp 48.000 Fällen binnen 24 Stunden am Mittwoch wurden am Donnerstag fast 50.000 neue Infektionen registriert, wie die Behörden berichten. Experten hatten zuletzt kritisiert, dass die fast komplette Aufhebung aller Corona-Beschränkungen am 5. März zu früh erfolgt sei. Allerdings blieb die Situation in den Kliniken stabil. Auf den Normalstationen sank die Zahl der Corona-Patienten im Vergleich zum Vortag leicht, auf den Intensivstationen blieb sie stabil. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Österreich bei rund 2800 Fällen auf 100.000 Einwohner. In Deutschland beträgt sie knapp 1400.

15:04
10.03.2022
Das Adria- und Balkanland Montenegro hebt die meisten Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf. Insbesondere ist für die Einreise in das an Kroatien grenzende Urlaubsland kein 3G-Nachweis mehr nötig. Dies gab der Direktor des Instituts für öffentliche Gesundheit (IJZCG), Igor Galic, vor der Presse in Podgorica bekannt. 
Auch für den Besuch von Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen ist ab Freitag kein Nachweis mehr erforderlich, dass man entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Weiterhin in Kraft bleibt die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen. Auch die erlaubte Zahl von Teilnehmern an öffentlichen Veranstaltungen bleibt beschränkt - sie wurde von bisher 50 auf nunmehr 100 erhöht. Galic begründet die Aufhebung der Maßnahmen mit der inzwischen günstigeren epidemiologischen Situation.

12:35
10.03.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ruft angesichts wieder steigender Infektionszahlen erneut zu mehr Impfungen auf. Die Lücke sei so groß, "dass wir ohne eine deutliche Verbesserung der Impfbereitschaft und der Impfquoten im Herbst wieder erhebliche Probleme haben werden", sagt der SPD-Politiker. Dies zeige auch die jetzt wieder anwachsende Omikron-Welle, die wahrscheinlich größtenteils durch die Untervariante BA.2 getrieben sei. Wenn dies nicht in den Griff komme, würden über viele Wochen hinweg jeden Tag 200 bis 300 Todesfälle zu beklagen sein. "Damit können wir uns nicht abfinden."