Im vergangenen Jahr hat es in Deutschland so wenige Firmeninsolvenzen gegeben wie noch nie seit Einführung der aktuellen Insolvenzordnung im Jahr 1999. Die Amtsgerichte haben 13.993 Unternehmensinsolvenzen gemeldet, wie das Statistische Bundesamt mit endgültigen Zahlen berichtet. Das waren 11,7 Prozent weniger als im Vorjahr und 25,4 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Die Summe der Forderungen stieg in der Jahresfrist um gut 4 Milliarden Euro auf 48,3 Milliarden Euro.
Die beiden Jahre 2020 und 2021 waren geprägt von Sonderregelungen zu Insolvenzen in Folge der Corona-Pandemie sowie der Starkregenfälle und Hochwasser im Juli 2021.