Letztes Update:
20220311020017

12:58
09.03.2022
Der FSV Mainz 05 hat bei der Deutschen Fußball Liga auch die Verschiebung der Partie beim FC Augsburg beantragt. "Mainz 05 steht zu diesem Spiel nicht die notwendige Anzahl an einsatzfähigen und spielberechtigten Spielern zur Verfügung", teilt der von Corona-Fällen gebeutelte Bundesligist mit. Bei den Rheinhessen war bereits die Begegnung gegen Borussia Dortmund vom vergangenen Sonntag verlegt worden. Die Rheinhessen müssten eigentlich am Samstag (15.30 Uhr) in Augsburg antreten.

12:38
09.03.2022
Nach Niedersachsen äußert auch Bayern Kritik an den Corona-Plänen der Bundesregierung. Der dortige Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nennt das Vorhaben unzureichend und verlangt Nachbesserungen. Die weitere Entwicklung bei Corona sei derzeit nicht absehbar - dem werde der Gesetzentwurf nicht gerecht, sagt Holetschek. "Der Bund muss seinen Gesetzentwurf dringend nachbessern und den Ländern mehr Werkzeuge an die Hand geben, damit wir im Herbst nicht womöglich sehenden Auges erneut in schwierige Situationen hineinlaufen."

12:35
09.03.2022
In Berlin haben sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) zu den anstehenden Corona-Lockerungen geäußert. "Ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir den Anstieg beherrschen können", sagt Lauterbach mit Blick auf die wieder steigenden Fallzahlen. Laut Robert Koch-Institut stieg die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz den siebten Tag in Folge, und zwar auf 1319. Die Bundesländer sollen dem neuen Gesetzentwurf der Bundesregierung zufolge weiter etwa in stark betroffenen Regionen Maßnahmen verhängen können.
Generell gilt laut Buschmann in Regionen mit normaler Lage: "Dort kehren wir weitestgehend zur Normalität des Lebens zurück mit Ausnahme der besonders gefährlichen Settings." Lauterbach sagte, die Regelungen sollten bis 23. September gelten, so dass vor Beginn einer zu erwarteten Herbstwelle ein Nachfolgegesetz beschlossen werden könne.

Buschmann (l) und Lauterbach geben eine Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa