Der Chef der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) warnt davor,
Medikamente einzusetzen, deren
Wirksamkeit bislang nicht nachgewiesen ist. "Die Geschichte der Medizin ist voller Beispiele von Mitteln, die auf dem Papier und
im Reagenzglas funktionierten, aber nicht im Menschen, oder die sogar schädlich waren", sagt Tedros Adhanom Ghebreyesus. Zudem könnten unkontrollierte Versuche Engpässe bei Medikamenten kreieren, die Patienten mit anderen Diagnosen dringend bräuchten.
Unter anderem hatte
US-Präsident Donald Trump das
Malariamittel Chloroquin ins Gespräch gebracht, und getwittert, es könne vielleicht bahnbrechende Ergebnisse bringen. Prompt versuchten Tausende in den USA, sich das Medikament zu besorgen.