Letztes Update:
20200608123633

09:46
28.03.2020
Wegen der Corona-Krise riegelt Argentinien seine Grenzen komplett ab. Bis kommenden Mittwoch dürfen selbst argentinische Staatsbürger nicht mehr in ihr Heimatland einreisen, wie die Regierung in Buenos Aires mitteilt. Vor knapp zwei Wochen hatte Argentinien bereits seine Grenzen für Ausländer geschlossen. Laut einem Bericht der Zeitung "La Nación" wurden seitdem etwa 12.000 Argentinier aus dem Ausland mit Repatriierungsflügen heimgeholt. Weitere 10.000 sollen noch im Ausland gestrandet sein. Bislang infizierten sich in Argentinien 590 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus. 14 Patienten starben

06:18
28.03.2020
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt davor, Medikamente einzusetzen, deren Wirksamkeit bislang nicht nachgewiesen ist. "Die Geschichte der Medizin ist voller Beispiele von Mitteln, die auf dem Papier und im Reagenzglas funktionierten, aber nicht im Menschen, oder die sogar schädlich waren", sagt Tedros Adhanom Ghebreyesus. Zudem könnten unkontrollierte Versuche Engpässe bei Medikamenten kreieren, die Patienten mit anderen Diagnosen dringend bräuchten. 
Unter anderem hatte US-Präsident Donald Trump das Malariamittel Chloroquin ins Gespräch gebracht, und getwittert, es könne vielleicht bahnbrechende Ergebnisse bringen. Prompt versuchten Tausende in den USA, sich das Medikament zu besorgen.

Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

17:43
27.03.2020
Im besonders heftig von der Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York ist die Zahl der Toten erneut deutlich angestiegen. Die Zahl der Todesopfer ging im Vergleich zum Vortag um 134 auf 519 hoch, wie Gouverneur Andrew Cuomo in New York bei seiner täglichen Krisenkonferenz sagt. Zudem verkündete er mehr als 7000 neue nachgewiesene Infektionen - die Gesamtzahl für den Staat liegt bei über 44.500. Die meisten Fälle entfallen dabei auf die Millionenmetropole New York, in der mehr als 25.000 Menschen positiv getestet wurden.