Letztes Update:
20220220051452

05:14
20.02.2022
Mit dem geplanten Wegfall vieler Corona-Einschränkungen droht bei mehreren Dienstleistern ein Personalmangel. Wie im vergangenen Jahr könnte es ab dem Frühjahr in der Gastronomie zu Engpässen kommen, sagt die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands, Ingrid Hartges: "Es ist auch dieses Jahr gut möglich, dass zum Beispiel im Januar und Februar mit dem Anstieg der Kurzarbeit wieder Fachkräfte abgewandert sind." Sie hoffe, dass die Branche die verlorenen Mitarbeiter wieder zurückgewinnen könne.
Im Veranstaltungsbereich seien vor allem Selbstständige und Hilfskräfte in andere Wirtschaftsbereiche abgewandert, sagt Jens Michow, Präsident beim Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft. "Das ist für die Veranstaltungsunternehmen ein schmerzlicher Verlust, der nicht so schnell kompensiert werden kann."

Foto: Sven Hoppe/dpa

04:20
20.02.2022
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1346,3 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem RKI binnen eines Tages 118.032 Neuinfektionen. Deutschlandweit werden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. 
Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 13.563.126 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Genesenen gibt das RKI mit 9.673.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, steigt auf 121.275.

02:55
20.02.2022
Bundesfamilienministerin Anne Spiegel bricht nach zwei Jahren Pandemie eine Lanze für Familienväter. Dramatische Rückschritte bei der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sieht sie nicht. "So schnell hat Corona die Gleichberechtigung nicht zurückgedreht. Viele Väter, die sich in der Pandemie stärker für die Familie engagiert haben, wollen das auch in Zukunft beibehalten", sagt die Grünen-Politikerin, selbst Mutter von vier Kindern im Kita- und Grundschulalter, der Bild am Sonntag.
Studien hatten ergeben, dass die Kita- und Schulschließungen während der ersten Corona-Welle vor allem Mütter belastet hatten. Für beschäftigte Frauen mit Kindern bis zwölf Jahren stieg die für Job, Pendeln, Kinderbetreuung und Haushalt aufgewendete Zeit im Frühjahr 2020 um acht Stunden pro Woche, für Väter um nur drei Stunden, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit mitteilte.