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Foto: Bernd Weißbrod/dpa

11:34
16.02.2022
Das Pharma-Unternehmen Biontech will schlüsselfertige mobile Produktionsanlagen nach Afrika bringen, um vor Ort mRNA-Impfstoffe herstellen zu können. Geplant sei, in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Land und der Afrikanischen Union die Fertigungsstätten an Ruanda, Senegal und gegebenenfalls Südafrika zu liefern, teilt Biontech mit. Produziert werden könnten künftig dann Corona-Impfstoff, aber auch potenzielle Malaria- oder Tuberkulose-Vakzine. Das Unternehmen sprach von einem «weiteren Schritt zur Verbesserung der Impfstoffversorgung in Afrika».
Die von Biontech entwickelten Module bestehen aus mehreren zusammengesetzten Containern und sind mit allen nötigen Geräten für den Herstellungsprozess ausgestattet. Die erste Anlage soll in der zweiten Jahreshälfte in Afrika eintreffen. Der Produktionsbeginn werde zwölf Monate nach der Lieferung an den Zielort erwartet. Biontech präsentierte die Container auf einem Werksgelände in Marburg im Beisein von Vertretern der Weltgesundheitsorganisation, afrikanischer Staaten und der Bundesregierung.

Die Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci mit WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus (r). Foto: Andreas Arnold/dpa