Letztes Update:
20220218140112

16:05
11.02.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verteidigt seinen vorsichtigen Kurs in der aktuellen Corona-Lage. "Bei allem Respekt ist für mich die Einschätzung der Bild-Zeitung, ob ich ein Angstminister sei oder nicht, nicht maßgeblich. Ich muss mit den Fakten arbeiten, und ich muss die Leute schützen, die mir auch anvertraut sind", sagte der SPD-Politiker in Berlin. Lauterbach wurde bei einem Pressestatement in seinem Ministerium danach gefragt. Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß hatte in der Bild-Zeitung davon gesprochen, dass Lauterbach zum "Angstminister" werde.
Der Minister verwies auf aktuelle Rekordzahlen an Infizierten und täglich zwischen 150 und 200 Toten. "Ich finde es schade, dass wir uns daran fast schon gewöhnt haben und daher sehe ich einfach nicht den Spielraum für schnellere Lockerungen."

Archivfoto: Kay Nietfeld/dpa

15:39
11.02.2022
Frankreich lockert angesichts sinkender Infektionszahlen weitere Corona-Beschränkungen. Vom 28. Februar an entfällt laut Gesundheitsministerium die Maskenpflicht in Innenräumen, in denen die 2G-Regel greift. Betroffen sind Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Kinos, Restaurants oder Cafés. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Innenräumen ohne 2G-Pflicht - das ist in Frankreich auch der gesamte Einzelhandel - bleibt die Maskenpflicht vorerst bestehen. Vereinfacht werden die Testpflichten für Kontaktpersonen und die Vorschriften an den Schulen.
Die Omikron-Infektionswelle flaut zunehmend ab, wie die Gesundheitsbehörden mitteilen. Binnen einer Woche ging die Zahl der Neuinfektionen um 29 Prozent zurück. Im Großraum Paris, der als eine der ersten Regionen von der Virusvariante erfasst wurde, betrug der Rückgang 37 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank landesweit auf 2449 und im Raum Paris auf 1450. Die Krankenhauseinweisungen sanken binnen einer Woche um 15 Prozent und die der Corona-Patienten auf Intensivstationen um 10 Prozent.