Letztes Update:
20220211141954

14:17
11.02.2022
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist das erste Mal seit seiner Corona-Infektion wieder öffentlich aufgetreten. "Ich habe diese Phase sehr leicht überwunden", sagte er im Bezug auf seine Infektion. Vier bis fünf Tage nach seinem positiven Testergebnis sei er negativ getestet worden. Während der Quarantäne habe er sich nicht erschöpft oder müde gefühlt. Seine Ehefrau, Emine Erdogan, habe die Krankheit noch nicht überstanden. Er hoffe, dass sie sich bis zu der für Montag geplanten Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate erhole.
Vergangenen Samstag und kurz nach seiner Reise in die Ukraine hatte der 67-jährige Präsident via Twitter mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Gemeinsam mit seiner Frau begab er sich in Quarantäne in seinem Istanbuler Wohnort im Stadtteil Üsküdar. Erdogan sagte, er sei drei Mal geimpft: zwei Mal mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac und einmal mit dem Impfstoff von Biontech.

13:39
11.02.2022
Die Bundesregierung streicht am Sonntag neun Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete, darunter Malta, Kanada, Kuba und die Dominikanische Republik. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. In der Karibik werden die Reisebeschränkungen wegen Corona auch für Jamaika, die Bahamas, St. Kitts und Nevis sowie St. Vincent und die Grenadinen aufgehoben. Außerdem wird das zentralasiatische Kirgistan von der Risikoliste gestrichen. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden nur der Iran und die Salomonen im Südpazifik.
Mit der Einstufung als Hochrisikogebiet verbunden ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für nicht notwendige touristische Reisen. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot.

Foto: Guillermo Nova/dpa

13:02
11.02.2022
CDU und CSU im Bundestag schlagen in der Debatte über die mögliche Einführung einer Corona-Impfpflicht zunächst den Aufbau eines Impfregisters vor. Einen Impfpflichtbeschluss zum jetzigen Zeitpunkt lehnt die Fraktion ab. Man setze auf Augenmaß, teilte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Tino Sorge (CDU), mit. Die Pläne anderer Parlamentarier für eine Impfpflicht ab 18 oder ab 50 seien Scheinlösungen, die im Bundestag keine Mehrheit finden würden.
"Wir wissen viel zu wenig über die Situation im Herbst, um uns jetzt final für oder gegen eine Impfpflicht zu entscheiden. Was wir aber jetzt unbedingt brauchen, ist ein Register", sagte der CDU-Abgeordnete und frühere Berliner Justizsenator Thomas Heilmann.