Letztes Update:
20220204012253

01:21
04.02.2022
SPD-Chefin Saskia Esken bringt zusätzliche Corona-Hilfen für Schülerinnen und Schüler ins Spiel. Das Aufholpaket von Bund und Ländern unterstütze zwar besondere Maßnahmen, um Bildungsrückstände aufzuholen. "Weil die Corona-Pandemie aber länger andauert und tiefere Spuren hinterlässt als gedacht, müssen wir darüber nachdenken, ob die überwiegend auf 2021/2022 befristeten Maßnahmen ausreichen", sagt Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Durch die Corona-Beschränkungen, aber auch durch Leistungsdruck und Zukunftsängste hat sich gerade bei jungen Menschen eine psychisch-mentale Belastung aufgebaut, die nicht ohne Antwort bleiben darf."

00:11
04.02.2022
Das Robert Koch-Institut schätzt die Zahl der Arztbesuche in Deutschland wegen Corona in der vergangenen Woche auf etwa 320.000. Die Werte der vierten Welle würden in fast allen Altersgruppen bereits deutlich überschritten, schreibt das RKI in seinem Wochenbericht. Seit dem Jahreswechsel steigt die Arztbesuche-Zahl demnach, im Vergleich zur Vorwoche stagniert sie, wobei Nachmeldungen noch möglich sind.

Nach RKI-Berechnungen sind in der Vorwoche 0,9 bis 1,8 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren an Covid-19 mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung erkrankt. Bei den Kindern bis 15 Jahre spricht das Institut von einem Betroffenen-Anteil von in etwa 1,6 bis 3,2 Prozent.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

20:32
03.02.2022
In der Debatte über mögliche Corona-Lockerungen spricht sich FDP-Fraktionschef Christian Dürr dafür aus, auch die derzeit bestehenden Kontaktbeschränkungen zu überprüfen. Da könne man großzügiger sein, sagte Dürr im Sender Welt. "Denn ich bin sicher, dass die Menschen mittlerweile sehr verantwortungsvoll mit dieser Pandemie umgehen. Also wenn da mehr möglich ist, dann sollte das auch beschlossen werden."
Nach den geltenden Bund-Länder-Beschlüssen dürfen sich momentan maximal zehn Personen privat treffen, auch wenn sie geimpft sind. Man müsse jetzt darüber diskutieren, ob diese Regelung noch zeitgemäß sei, sagte Dürr. "Oder eben 2G im Einzelhandel, das scheint mir auch nicht mehr zeitgemäß zu sein, vor dem Hintergrund, dass wir glücklicherweise keine Gesundheitskrise, also keine Krise der Intensivstationen derzeit erleben."