Letztes Update:
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Menschen stehen in Stockholm für eine Corona-Impfung an. Foto: Anders Wiklund/TT NEWS AGENCY/AP/dpa

12:33
03.02.2022
Eine Woche nach der Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA beginnt Italien mit der Auslieferung des Covid-19-Medikaments Paxlovid. Ab Freitag sollen die Regionen und autonomen Provinzen die ersten 11.200 Einheiten der Pille des US-Herstellers Pfizer erhalten, teilt der italienische Corona-Koordinator, General Francesco Figliuolo, mit.
Paxlovid kann von Patienten zu Hause oral eingenommen werden. Die Pille gilt als sehr effektiv vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen - bei ihnen soll sie das Risiko von sehr schweren Krankheitsverläufen um 89 Prozent senken. Der große Vorteil ist, dass Patienten die Tablette daheim nehmen können und nicht für eine Infusion in Kliniken müssen. Italien hat mit Pfizer einen Vertrag für die Lieferung von 600.000 Einheiten Paxlovid abgeschlossen. Diese sollen im Laufe des Jahres ausgeliefert werden.

11:42
03.02.2022
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), haben Schülervertretern wegen der Corona-Lage an Schulen Gespräche angeboten. "Mir ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler und ihre Vertreter wissen, dass sie gesehen und gehört werden", schreibt Stark-Watzinger bei Twitter. Ihr Gesprächsangebot an die Bundesschülerkonferenz stehe. "Gerne bin ich zum Austausch mit weiteren Schülervertretern über die Situation an den Schulen bereit."
Ähnlich äußert sich die schleswig-holsteinische Bildungsministerin und derzeitige KMK-Präsidentin Karin Prien: "Es gibt einen regelmäßigen Austausch zwischen Schüler-, Eltern- und Lehrervertretungen auf Länderebene mit den Bildungsministerien", schreibt sie bei Twitter. Hintergrund ist ein offener Brief von Schülervertretern, der im Netz unter dem Hashtag #WirWerdenLaut geteilt wird. Er richtet sich an Prien, Stark-Watzinger, Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und die Bundesländer. Die Schüler werfen der Politik darin vor, sie im Stich zu lassen. "Der aktuelle Durchseuchungsplan ist unverantwortlich und unsolidarisch."