Letztes Update:
20220128020021

11:28
27.01.2022
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung erhalten. Mindestens 43 Millionen Menschen (51,7 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilt das Robert Koch-Institut mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der Virusvariante Omikron. Mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung (62,9 Millionen Menschen) sind bislang einmal geimpft. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an. Das Ziel scheint zunehmend unrealistisch.
Etwa 73,7 Prozent der Bevölkerung (61,3 Millionen) haben nach RKI-Angaben einen vollständigen Grundschutz erhalten - dafür sind in der Regel zwei Impfdosen nötig. Nicht geimpft sind derzeit 24,4 Prozent der Bevölkerung (20,3 Millionen Menschen). Für 4,8 Prozent (vier Millionen) dieser Menschen im Alter von 0 bis 4 Jahren steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.

11:07
27.01.2022
Bei der von Gesundheitsämtern genutzten Software zur Meldung von Corona-Fällen sind laut des Robert Koch-Instituts (RKI) Verbesserungen erforderlich. Dabei geht es "neben der Behebung von aktuellen Problemen in der Software um Verbesserungen der Benutzerführung, damit Vorgänge einfacher und schneller bearbeitet werden können", teilt eine RKI-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Das RKI sei in engem Austausch mit den Gesundheitsämtern und unterstützte. 
Mitarbeiter in etlichen Gesundheitsämtern hatten sich in den vergangenen Wochen darüber beschwert, dass die vom RKI bereitgestellte Software "SurvNet" zum Teil langsam auf Eingaben reagiere, dass die Software unbrauchbar sei. Das "SurvNet"-System wird von vielen der rund 400 Gesundheitsämtern verwendet, um ihre Daten an 16 Landesgesundheitsämter zu übermitteln. Dort werden die Daten noch einmal aufbereitet, bevor sie an das RKI gehen. Es sei dem RKI bekannt, dass es aufgrund der hohen Anzahl der Meldungen in den Ämtern zu einem Rückstau komme.

10:48
27.01.2022
Populistische Regierungen schneiden bei der Bekämpfung der Pandemie einer Studie zufolge schlechter ab als nicht populistische. Die Übersterblichkeit, also die Zahl der Todesfälle oberhalb der auch ohne die Pandemie erwartbaren Todesfälle, ist demnach in populistisch regierten Ländern im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Ländern. Dies teilt das an der Untersuchung beteiligte Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit. Die Übersterblichkeit liegt demnach in nicht populistisch geführten Ländern bei gut 8 Prozent, in populistisch geführten bei knapp 18 Prozent.