Letztes Update:
20220121175756

17:56
21.01.2022
In Italien sind 1913 Ärzte und Zahnärzte vom Dienst suspendiert, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilt die nationale Ärzte- und Zahnärztekammer (FNOMCeO) mit. Jene Mediziner haben bislang keinen Nachweis einer Impfung in das einheitliche digitale Erfassungssystem hochgeladen und können damit nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen.
Die Zahl der suspendierten Mediziner steigt damit an: Im November 2021 hatte die Kammer noch 1656 Fälle gemeldet und eigentlich gehofft, dass sich immer mehr Ärzte impfen lassen. In Italien gilt seit April 2021 eine Impfpflicht im Gesundheitswesen. Insgesamt haben aktuell gar mehr als 33.500 Ärzte ein unvollständiges Corona-Impfregister, wie FNOMCeO mitteilt. In diese Gruppe werden aber auch jene gezählt, die etwa wegen einer Genesung auf eine Impfdosis warten müssen, die im Ausland geimpft wurden oder die aus gesundheitlichen Gründen kein Vakzin erhalten können.

16:47
21.01.2022
Angesichts massiv steigender Infektionszahlen sieht Hamburg bei der nächsten Bund-Länder-Runde kommende Woche keine Chancen für eine Lockerung der Corona-Regeln. "Eine Lockerung der Regelungen ist derzeit nicht geboten", sagt Vizesenatssprecherin Julia Offen der Deutschen Presse-Agentur. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) erwarte bei dem Treffen der Regierungschefs mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Montag vielmehr "eine Bestätigung der aktuellen Strategie und der in Hamburg bereits ergriffenen Maßnahmen wie beispielsweise die FFP2-Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr und das flächendeckende 2G-plus-Zugangsmodell".

16:24
21.01.2022
Die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante zeigt Auswirkungen auf den Frankfurter Flughafen. Für das Wochenende rechnet der Betreiber Fraport mit Verzögerungen, Wartezeiten und vereinzelten Flugausfällen. "Aktuell führen Infektionsfälle oder Quarantäneanordnungen bei uns im Bereich Flugzeug- und Gepäckabfertigung dazu, dass zunehmend Beschäftigte gleichzeitig ausfallen", sagt ein Sprecher von Deutschlands größtem Airport in Frankfurt.
Wo möglich, würden Engpässe durch entsprechend qualifiziertes Personal aus anderen Bereichen abgefedert. Es zeichne sich jedoch ab, dass Ausfälle über diesen Weg "nicht vollständig kompensiert" werden könnten.