Letztes Update:
20220119185537

15:42
19.01.2022
"Unverhältnismäßig", "existenzbedrohend" oder "Symbolpolitik" - die Verärgerung über die gravierenden Zuschauer-Einschränkungen wegen der hohen Corona-Inzidenzzahlen wird im Fußball und den anderen deutschen Top-Mannschaftssportarten immer größer. Vor dem nächsten Treffen von Bund und Ländern am 24. Januar haben sich inzwischen die vier wichtigsten deutschen Profiligen zusammengeschlossen und fordern in einem Schreiben an das Kanzleramt und die Ministerpräsidenten ein Ende von Pauschalverboten.
"Klare, praktikable und vor allem nach vorne gerichtete Lösungen" und die "Rückbesinnung auf standortbezogene Konzepte" solle es geben, hieß es in dem Papier, das von den Verantwortlichen der Deutschen Fußball Liga (Donata Hopfen), der Deutschen Eishockey Liga (Gernot Tripcke), der Handball-Bundesliga (Frank Bohmann) und der Basketball Bundesliga (Stefan Holz) unterzeichnet wurde. Denn die Not ist groß. "An einigen Stellen ist sogar die Existenz bedroht", lautet die alarmierende Botschaft in dem Schreiben.

Foto: Sven Hoppe/dpa

15:59
19.01.2022
UPDATE Vor dem Klassiker gegen Spanien zum Auftakt der EM-Hauptrunde sind Deutschlands Handballer personell erneut dezimiert worden. Im DHB-Team hat es weitere Corona-Fälle gegeben, teilte der Deutsche Handballbund am Rande des Abschlusstrainings in Bratislava mit. 
Somit steht Bundestrainer Alfred Gislason im Duell mit dem Titelverteidiger zum Auftakt der Hauptrunde an diesem Donnerstag wie schon gegen Polen nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Betroffen sind laut Verband die Spieler Sebastian Heymann, Djibril M’Bengue und Christoph Steinert sowie ein Mitglied des Funktionsteams.

Bundestrainer Alfred Gislason. Foto: Marijan Murat/dpa