Letztes Update:
20220119020019

13:29
18.01.2022
Die während des ersten Corona-Lockdowns bei der Familiengründung verunsicherten Menschen in Frankreich haben Hochzeiten und das Kinderkriegen offenbar nachgeholt. Wie aus der neuen Bevölkerungsstatistik hervorgeht, gab es im vergangenen Jahr 42 Prozent mehr Eheschließungen in Frankreich als 2020. Menschen, die ihre Hochzeitspläne 2020 wegen des Lockdowns aufgeschoben hatten, hätten diese nun nachgeholt. 
Neun Monate nach dem ersten Lockdown, während dem die Bevölkerung strikt ans Haus gefesselt war, brachen die Geburtenzahlen zunächst ein. Zwischen Mitte Dezember 2020 und Mitte Februar 2021 wurden zehn Prozent weniger Babys geboren, als im Vorjahreszeitraum, ergab die Statistik. Die wirtschaftliche Unsicherheit und möglicherweise auch die Sorge vor Komplikationen während der Schwangerschaft hätten Paare davon abgehalten, einen Kinderwunsch zu verwirklichen. Ab März und insbesondere im Sommer seien die Geburtenzahlen dann aber in die Höhe geschnellt, sodass es unter dem Strich im vergangenen Jahr sogar geringfügig mehr Geburten gab als 2020. 

12:59
18.01.2022
Die Möglichkeit zur Krankschreibung am Telefon bei leichten Atemwegsinfektionen soll bei fortdauernder Pandemie verlängert werden. Das gelte auch für weitere Sonderregelungen, durch die Kontakte reduziert und Praxen entlastet würden, sagt der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Josef Hecken. Der Gemeinsame Bundesausschuss ist das für die Regelung von Leistungen zuständige Spitzengremium im Gesundheitswesen. Zugleich warnt Hecken vor frühzeitiger Entwarnung in der Corona-Lage.
Derzeit können - momentan noch befristet bis 31. März - Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen telefonisch bis zu sieben Kalendertage krankgeschrieben werden. Die Gesundheitsminister der Länder hatten gestern Abend in einer Schalte das Bundesgesundheitsministerium gebeten, eine weitere Verlängerung der Regelungen zur telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei Atemwegserkrankungen zu prüfen.