Letztes Update:
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Geschäftiges Treiben auf einem Straßenmarkt in Istanbul. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

16:49
15.01.2022
Trotz Verbots haben sich mehrere Tausend Gegner der Corona-Maßnahmen in Hamburg vor der Kunsthalle und auf umliegenden Straßen versammelt. Die Polizei sprach von rund 3000 Teilnehmern. Die Beamten begannen damit, die Menschenansammlung aufzulösen. Lautsprecherdurchsagen der Beamten wurden mit Pfiffen und Sprechchören übertönt. Es kam auch zu einzelnen Handgreiflichkeiten. Die allermeisten Teilnehmer trugen keine Masken, wie dpa-Reporter beobachteten.
Ursprünglich war dort eine große Demonstration von Impfgegnern geplant, zu der bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet wurden. Diese hatte die Polizei am Donnerstag angesichts explodierender Infektionszahlen in der Stadt verboten. Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass sich die Teilnehmer diesmal an Masken- und Abstandspflicht halten, wie ein Sprecher sagte. Ein Eilantrag der Anmelderin gegen die Untersagung war am Freitag vom Verwaltungsgericht abgelehnt worden.

Foto: Georg Wendt/dpa

16:04
15.01.2022
In Freiburg sind mehrere tausend Menschen für und gegen die staatlichen Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Rund um die Innenstadt zogen am Nachmittag laut Polizei etwa 6000 Gegner der Corona-Politik. In der Stadtmitte haben sich etwa 2500 Menschen zu einer Gegendemonstration versammelt, um sich unter anderem gegen Verschwörungsideologien und Corona-Verharmlosung zu wenden. Größere Zwischenfälle verzeichnete die Polizei zunächst nicht.
Die Freiburger Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und wird von auswärtigen Beamten unterstützt. Ihr Einsatzkonzept zielt darauf ab, dass sich beide Demo-Lager nicht in die Quere kommen. Es gelten Auflagen: Neben der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung sind die Demos auf bestimmte Bereiche begrenzt.