Letztes Update:
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Foto: Guido Kirchner/dpa

08:03
09.01.2022
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für das vergangene und das neue Jahr erneut mit einem Rückgang der Produktion und der Umsätze in der Metall- und Elektroindustrie. "Wir werden auch 2022 nicht auf dem Niveau von 2018 sein", sagt Verbandspräsident Stefan Wolf der Deutschen Presse-Agentur. Schon vor der Corona-Pandemie hatte sich die Branche 2019 in einer Rezession befunden. 2020 folgte dann der vorübergehende Einbruch. "In der M+E-Industrie insgesamt liegen wir bei der Produktion aktuell um 14 Prozent unter dem Stand von Ende 2018."  
Was das konkret bedeutet, schilderte Wolf am Beispiel der Autoindustrie. 2018 habe die weltweite Produktion noch bei rund 95 Millionen Fahrzeugen gelegen. Zwei Jahre später waren es nur noch 75 Millionen Neuwagen. 2022 dürften es laut Wolf wieder 82 bis 83 Millionen Fahrzeuge sein. 

Verbandspräsident Stefan Wolf. Foto: Marijan Murat/dpa

07:11
09.01.2022
Der Deutsche Kinderschutzbund hat an Eltern appelliert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. "Wir empfehlen allen Erwachsenen, sich impfen zu lassen. Je schneller die Pandemie eingedämmt wird, desto besser auch für Kinder und Jugendliche", sagt der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auf die eigene Gesundheit achten, das sei für Menschen mit Kindern auch im Interesse des Nachwuchses. "Eltern sollten sich vor allem impfen lassen, um das Risiko eines schweren Verlaufs zu senken. Eine schwere Erkrankung der Eltern wäre für ihre Kinder viel schlimmer, als dass die Eltern sie nicht ins Kino begleiten können."
Mit Blick auf Verschärfungen für Ungeimpfte im Kampf gegen die anschwellende nächste Corona-Welle betonte Hilgers die Bedeutung einer Ausnahmeregelung für die Jüngsten und Kleinsten in der Gesellschaft.