Letztes Update:
20220109201232

14:09
08.01.2022
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) warnt angesichts der geplanten schärferen Zugangsregeln für die Gastronomie vor weiteren Umsatzeinbußen für die Betriebe. "Die flächendeckende Einführung von 2G-plus-Zugangsregeln ist für viele Betriebe ein Desaster", sagt Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges dem Nachrichtenportal watson. 
Schon jetzt hätten die Betriebe gegenüber 2019 mit deutlichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. "Jeder zweite Unternehmer bangt um seine Existenz", sagt Hartges.

Das trifft alle Betriebe besonders hart, die von Spontanbesuchen und vielen jüngeren Gästen leben, die oftmals noch nicht geboostert sind. Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges 14:09
08.01.2022
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

13:22
08.01.2022
In der Debatte über eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona kann sich der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann unter bestimmten Bedingungen eine altersabhängige Regelung vorstellen. "Eine Impfpflicht, wie Italien sie eingeführt hat, halte ich auch für möglich", sagt Ullmann der Deutschen Presse-Agentur. Dort trat am Samstag eine Impfpflicht für über 50-Jährige in Kraft. "Sie wäre aus meiner Sicht verhältnismäßig, wenn das Funktionieren unseres Gesundheitswesens gefährdet ist", betonte Ullmann. Ihm sei wichtig, "dass sobald sich die Lage ändert und das Virus endemisch wird, sich auch die Debatte zur Impfpflicht erübrigt".
"Der Maßstab für unser Handeln müssen nicht die Infektionszahlen, sondern die Krankheitszahlen sein, sagt Ullmann der Augsburger Allgemeinen. "Wenn diese sich trotz aller anderen Maßnahmen erhöhen, könnte eine selektive, altersbezogene Impfpflicht greifen. Zum Beispiel für Menschen ab 50 Jahren – das ist aber bislang nur eine Überlegung."