Letztes Update:
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Foto: Sina Schuldt/dpa

13:29
06.01.2022
Der für diesen Freitag geplante Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Pandemie kommt aus Sicht des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder "möglicherweise ein paar Tage zu früh". Die bisherigen Erkenntnisse zur Verbreitung der Omikron-Variante seien noch nicht ausreichend, um auf der Grundlage tragfähige Entscheidungen zu treffen, sagte der CSU-Chef bei Bild live: "Mir ist es lieber, wir beraten dann morgen und entscheiden dann lieber ein paar Tage später, wenn die wissenschaftliche Basis definitiv besser ist."
Ihm liege noch "kein abschließendes Empfehlungspapier für eine weitreichende Entscheidung, die dann getroffen werden soll für Millionen von Menschen vor", so Söder. Das sei "keine sehr stabile Grundlage für eine Beratung." Er forderte eine "klare Expertengrundlage und juristische Klarheit" - "auch angesichts der aufgewühlten gesellschaftlichen Situation". 

13:02
06.01.2022
Die Impfkampagne in Deutschland nimmt nach dem Jahreswechsel weiter an Fahrt auf. Am Mittwoch wurden 728.000 Impfdosen verabreicht, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Damit haben nun 59,5 Millionen Menschen in Deutschland (71,5 Prozent der Bevölkerung) den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung ("Booster") haben mindestens 34 Millionen Menschen (40,9 Prozent) bekommen. 
Rund um den Jahreswechsel hatten sich eher weniger Menschen immunisieren lassen. Am Dienstag waren mindestens 610.730 Dosen in Deutschland verabreicht worden. Am Vortag lag die Zahl bei 433.960, am Neujahrstag bei 27.400. Laut RKI haben 61,9 Millionen Menschen (74,4 Prozent) bislang mindestens eine Impfdosis bekommen. Die Bundesregierung strebt eine Marke von 80 Prozent bis Ende Januar an, nachdem als Zielmarke zunächst der 7. Januar genannt worden war. Nicht geimpft sind bislang 21,3 Millionen Menschen (25,6 Prozent), unter rund vier Millionen Kinder unter vier Jahren.