Bayerns Ministerpräsident
Markus Söder wirft der EU-Kommission in der Krise Untätigkeit vor und greift die Behörde unter Präsidentin Ursula von der Leyen scharf an. "Eigentlich wäre diese Krise jetzt die Stunde Europas und die Stunde der EU-Kommission. Aber es ist
merkwürdig still in Brüssel", sagte der CSU-Chef dem
"Spiegel". "Wir erleben gerade eine
Entsolidarisierung in Europa, die den Geist der europäischen Idee massiv gefährdet", sagte Söder.
Man dürfe jetzt nicht nationalstaatlich denken, sondern müsse etwa Hilfstransporte nach Italien und Spanien europäisch organisieren. "Das gehört ganz oben auf die europäische Agenda, und da wäre die Kommission gefragt."