Letztes Update:
20220105181818

15:45
05.01.2022
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach konkretisiert mögliche Änderungen bei Quarantäneregeln angesichts der Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron. Der SPD-Politiker stellte dazu den Ländern ein Konzept vor, das sein Ministerium zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) als Grundlage erarbeitet hat.
Für die allgemeine Bevölkerung soll demnach gelten, dass man nach sieben Tagen aus einer Quarantäne nach Kontakt zu Infizierten oder aus einer Isolation wegen einer eigenen Infektion heraus kann. Bedingung ist aber ein anschließender negativer PCR-Test oder ein "hochwertiger" Antigen-Schnelltest. Nach zehn Tagen soll die Absonderung auch ohne Test enden. Es gibt noch weitere Vorschläge für Beschäftigte der kritischen Infrastruktur sowie für Kinder Kinder als Kontaktpersonen.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

15:22
05.01.2022
Bei coronabedingten Einschränkungen müssen nach den Worten von Bremens Kinder- und Bildungssenatorin Sascha Karolin Aulepp (SPD) die Interessen von Kindern und Jugendlichen in den Vordergrund gestellt werden. Dies sei überfällig. Seit fast zwei Jahren hätten Kinder und Jugendliche erhebliche Opfer bringen müssen und Solidarität gezeigt. "Die Folgen sind drastisch – auch gesundheitlich", sagte Aulepp der Deutschen Presse-Agentur vor der Kultusministerkonferenz. 
Jede Einschränkung des Präsenzunterrichts sei das Einverständnis mit sozialer Isolation von Kindern und Jugendlichen, deshalb habe der Präsenzunterricht höchste Priorität. "Alle auf Kinder und Jugendliche bezogenen Einschränkungen, die derzeit diskutiert und umgesetzt werden, helfen nicht den Kindern, sondern schaden ihnen", warnte Aulepp. Die Einschränkungen sollten vielmehr die Gesundheit der Erwachsenen schützen, die Wirtschaft abschirmen und die Arbeitsfähigkeit ihrer Eltern erhalten.