Letztes Update:
20211226115717

08:51
26.12.2021
Wann das international gefeierte Nachtleben der deutschen Hauptstadt zurückkehrt, ist offen. "Bisher hat kein Berliner Club coronabedingt aufgeben müssen, da die Hilfen in der Zwischenzeit greifen", sagt Pamela Schobeß, die Vorsitzende der Clubcommission, der Deutschen Presse-Agentur. Völlig unklar sei aber, inwieweit das auch in der Zukunft so sein werde. Clubs müssen nach der jüngsten Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz ab 28. Dezember schließen. Als Gastronomie dürfen sie in der Hauptstadt theoretisch geöffnet bleiben, es gibt aber wie zuvor ein Tanzverbot.

Sicheres Ausgehen wäre mit PCR-Tests bereits jetzt möglich, sagt Schobeß. "Es ist und bleibt eine politische Entscheidung, ob wir beim Ansteigen der Inzidenzen schließen müssen oder nicht. Klar ist aber auch, dass die Szene ein ständiges Auf und Zu nicht auf Dauer überleben wird."

Foto: Britta Pedersen/dpa

08:00
26.12.2021
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat Verständnis für Corona-Impfgegner geäußert, die seit Wochen zu Tausenden durch die Stadt ziehen. "Wenn wir in einer Stadt mit fast zwei Millionen Menschen über solche Fragen diskutieren, können wir nicht erwarten, dass 100 Prozent der Menschen überzeugt sind", sagt der SPD-Politiker der dpa. Wichtig sei, dass der Protest friedlich erfolge. "Was wir in Hamburg zuletzt gesehen haben, war ein geordneter Demonstrationszug. So soll es in einer Demokratie sein."
Hamburg sei "vor allem eine Hochburg der Geimpften", sagt Tschentscher. "Über 90 Prozent der Erwachsenen in Hamburg haben bereits mindestens eine Impfung erhalten. Was es bei uns vielleicht stärker gibt, sind die Diskussionen über Einschränkungen für Ungeimpfte, weil wir die ersten waren, die das 2G-Konzept eingeführt haben."