Letztes Update:
20211224020024

15:51
23.12.2021
Die Polizei ermittelt gegen einen 31-Jährigen aus Berlin, der mit unzähligen Terminbuchungen in einem Impfzentrum im brandenburgischen Wandlitz das System für mehrere Stunden lahmgelegt haben soll. Der Mann soll 150 Mal Termine für eine Impfung über das Buchungssystem des Zentrums vereinbart haben, wie die Polizeidirektion Ost und die Staatsanwaltschaft Cottbus mitteilen. Dafür habe der 31-Jährige falsche Daten hinterlegt. Das Buchungssystem sei am Sonntag zwischen 10 Uhr und 17 Uhr blockiert gewesen und die Termine seien letztlich nicht wahrgenommen worden.
Polizisten durchsuchten heute Morgen die Wohnung des Mannes, stellten IT-Technik und Mobiltelefone sicher. Der 31-Jährige sei vernommen worden. Die Staatsanwaltschaft und das Staatsschutzdezernat der Direktion Ost ermitteln gegen den Mann wegen Computersabotage. Die bewusste Störung der Impfangebote habe Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung und könne im Einzelfall schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, so Landrat Daniel Kurth.

15:28
23.12.2021
Die Bürger in Nordrhein-Westfalen und in den Niederlanden sollen in der Pandemie nicht jenseits der Grenzen einkaufen gehen. In einem gemeinsamen Appell rufen die Regierungschefs beider Länder, Hendrik Wüst und Mark Rutte, dazu auf, angesichts der ernsten Lage besonders vorsichtig zu sein und zu Hause zu bleiben.
"Mit der Ausbreitung der Omikron-Variante in unseren Ländern ist es jetzt noch wichtiger, unsere Kontakte zu beschränken", mahnen beide Politiker. Dies gilt auch für grenzüberschreitende Kontakte. Menschenmengen seien zu meiden. "Gehen Sie also nicht jenseits der Grenze einkaufen oder essen. Wenn Sie über die Grenze müssen, zum Beispiel um zu arbeiten, seien Sie vorbereitet und halten Sie sich an die örtlichen Vorschriften." 

15:21
23.12.2021
UPDATE | Bei der Einreise nach Dänemark muss man nach Weihnachten unabhängig vom Impfstatus im Besitz eines negativen Tests sein. Die Testpflicht tritt am 27. Dezember in Kraft und gilt vorläufig bis zum 17. Januar. Sie bedeutet, dass Menschen ohne Wohnsitz in Dänemark vor der Einreise einen negativen Test vorgenommen haben müssen. Ein Antigentest darf bei der Ankunft höchstens 48 Stunden, ein PCR-Test maximal 72 Stunden alt sein. Wohnt man in Dänemark, kann man den Test auch bis zu 24 Stunden nach der Ankunft machen.
Das weiter nördlich gelegene Schweden fordert ab dem 28. Dezember von allen ausländischen Bürgern ab zwölf Jahren ebenfalls, dass sie bei ihrer Ankunft einen negativen Test bei sich haben. Er darf maximal 48 Stunden alt sein, sowohl PCR- als auch Schnelltests sind gültig, wie die schwedische Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten mitteilt. Ausnahmen soll es für Pendler geben.