Letztes Update:
20211223020018

13:40
22.12.2021
Deutschland steht nach Angaben des Leiters des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Carsten Breuer, unmittelbar vor dem Erreichen des selbstgesteckten 30-Millionen-Zieles bei den Impfungen bis Ende des Jahres. Bis heute seien seit Mitte November mehr als 28 Millionen Impfungen verabreicht worden, so Breuer nach einem Treffen mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek. "Wir sind knapp vor dem eigentlichen Ziel", so Breuer. 
Es müsse nun kontinuierlich weiter geimpft werden, damit das Ziel bis Ende des Jahres erfüllt werde und bis Ende Januar weitere 30 Millionen Impfstoffdosen verabreicht werden könnten, sagt der Generalmajor. Dazu müsse sichergestellt werden, dass Impfzentren und so weit wie möglich Arztpraxen auch über die Feiertage geöffnet blieben und dass Transparenz bezüglich der Verfügbarkeit von Impfstoff hergestellt werde.

Foto: Tobias Hase/dpa

13:33
22.12.2021
UPDATE |  Der Impfstoff des US-Herstellers Novavax dürfte laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach Anfang 2022 in Deutschland erhältlich sein. Vier Millionen Dosen seien bestellt und würden bald zur Verfügung gestellt, "soweit das Werk liefern kann", so der SPD-Politiker. Gerechnet werde mit einer Lieferung im Januar. Das Mittel von Novavax ist vor wenigen Tagen als fünfter Impfstoff in der EU zugelassen worden. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt. Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - er basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher verfügbaren Corona-Präparate. 

Zuvor sagte Lauterbach, dass er die Booster-Impfungen auch über Weihnachten und den Jahreswechsel im vollen Tempo vorantreiben, um die nahende fünfte Welle der Omikron-Variante zu bremsen. Zusätzlich zu den bis Ende des Jahres angepeilten 30 Millionen Booster-Impfungen seit Mitte November sollen bis Ende Januar 30 Millionen weitere hinzukommen, sagte er. Damit könne die Ausbreitung des Virus "dramatisch" entschleunigt werden. Lauterbach weist darauf hin, dass die dritte Booster-Impfung zu deutlich über 90 Prozent vor einer schweren Erkrankung schütze.