UPDATE | Seit der Zuspitzung der
Pandemie in den
USA im März sind
mehr als 30 Millionen Menschen arbeitslos geworden. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis einschließlich 25. April belief sich auf 3,8 Millionen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilt. In den fünf Wochen zuvor hatten bereits 26,4 Millionen Menschen ihren Job verloren - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit.
Die neue Gesamtzahl lag damit bei 30,2 Millionen seit Mitte März.
Die Erstanträge gelten als
Indikator für die kurzfristige Entwicklung des Arbeitsmarkts in der größten Volkswirtschaft der Welt. Sie deuteten zuletzt auf einen
dramatischen Konjunktureinbruch hin. Vor der Zuspitzung der Pandemie hatte die Zahl der Erstanträge noch regelmäßig unter 100.000 pro Woche gelegen. Die
Arbeitslosenquote könnte in den USA nun
bald bei etwa 19 Prozent liegen, erklärt Kevin Hassett, ein Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump.