Eurosport will nach Informationen der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung" seinen
TV-Vertrag mit der Deutschen Fußball Liga noch in dieser Woche kündigen. Betroffen davon wären die derzeit unterbrochene und die kommende Saison. Damit könne sich ein Millionen-Rechtsstreit anbahnen und den Vereinen in der für viele aktuell schwierigen Finanzsituation ein
größerer finanzieller Verlust drohen. Eurosport wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Die Tochtergesellschaft des US-Medienkonzerns Discovery würde ihren Schritt mit einer
Sonderkündigungsklausel für den Fall höherer Gewalt begründen, heißt es. Dieser Fall sei
durch die Pandemie eingetreten. Die
FAZ beruft sich auf das Umfeld der Beteiligten. Eurosport zeigt selbst keine Spiele, sondern hat eine Sublizenz an den Streamingdienst DAZN vergeben.