Führende Forschungsorganisationen in Deutschland sind sich einig, dass eine
konsequente Eindämmung aus epidemiologischer Sicht im Moment die
"einzig sinnvolle Strategie" ist. "Das Erreichen einer 'Herdenimmunität' würde nach den bisher vorliegenden Daten einen Zeitraum von einigen Jahren erfordern, wenn das Gesundheitssystem nicht überlastet werden soll", heißt es in einer Stellungnahme der Präsidenten der
Max-Planck-Gesellschaft, der
Fraunhofer-Gesellschaft, der
Helmholtz-Gemeinschaft und der
Leibniz-Gemeinschaft. Die Experten schlagen auf Basis von mathematischen Analysen vor, zunächst die
Neuinfektionen weiter soweit zu reduzieren, bis eine
effektive Kontaktverfolgung möglich ist.