Das morgen beginnende
Berliner Theatertreffen findet im Internet statt. Nacheinander werden
sechs Inszenierungen online gezeigt. Nach Meinung von Festivalleiterin Yvonne Büdenhölzer ist Streaming zwar kein 100-prozentiger Ersatz, eröffnet aber neue Möglichkeiten: "Durch das Eins-zu-Eins-Verlegen von Theaterkunst ins Internet
geht einiges verloren", sagt sie. "Aber es gibt auch Potenziale. Es gilt herauszufinden, was wir möglicherweise gewinnen können." Man könne mit Streamingangeboten
neue Zielgruppen erreichen. "Alle Mitschnitte werden
bei freiem Eintritt gezeigt. Wir rufen lediglich auf,
für Künstlerinnen und Künstler zu spenden - auf freiwilliger Basis."