Trotz der Abstandsregelungen sind
in Berlin und Hamburg für den 1. Mai zahlreiche Kundgebungen angemeldet worden. In Hamburg sind es bislang 47 Versammlungen und Aufzüge, wie die Polizei mitteilt.
Sechs seien bislang genehmigt worden, vier habe die Versammlungsbehörde unter Hinweis auf den Infektionsschutz untersagt.
Bei der Polizei in Berlin liegen
30 Anträge für kleinere Demonstrationen vor. Erlaubt sind in der Hauptstadt nur Kundgebungen an einem festen Ort mit höchstens 20 Teilnehmern und genug Abstand zwischen ihnen. Die Polizei bereitet sich trotz der Corona-Beschränkungen auf Einsätze vor - und will
5000 Polizisten schicken. Im vergangenen Jahr waren es 5500. Linke und linksradikale Gruppen planen
statt einer großen Demonstration am Abend des Maifeiertages
spontane Protestaktionen im Stadtteil Kreuzberg.