Letztes Update:
20200608123633

15:37
29.04.2020
Zusammen mit Supermärkten startet Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) die bundesweite Aktion "Zuhause nicht sicher?" gegen häusliche Gewalt. "Gerade in der Corona-Zeit spielt sich bei den meisten Menschen fast das gesamte Leben zu Hause ab", sagt Giffey. In rund 26.000 Märkten sollen Menschen über Hilfsangebote informiert werden: auf Plakaten, Kassenbons und Eigenmarken der Unternehmen. "Bei der Information über diese Hilfsangebote spielen Supermärkte eine wichtige Rolle, denn sie gehören zu den wenigen öffentlichen Orten, die zurzeit regelmäßig aufgesucht werden", so Giffey.

15:24
29.04.2020
UPDATE | Die Bundesregierung rechnet in ihrer Frühjahrsprognose mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal um elf Prozent, im Gesamtjahr um 6,3 Prozent. Für das Jahr 2021 wird ein Zuwachs in Höhe von 5,2 Prozent erwartet. Das Wirtschaftsministerium unterstellt dabei, dass die Corona-Beschränkungen ab Mai schrittweise weiter gelockert werden und es im zweiten Halbjahr wirtschaftlich wieder aufwärts geht. Zum Vergleich: In der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 ging das BIP um 5,7 Prozent zurück.

Ein Mannschaftswagen der Polizei in Berlin-Neukölln. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archiv

15:14
29.04.2020
Trotz der Abstandsregelungen sind in Berlin und Hamburg für den 1. Mai zahlreiche Kundgebungen angemeldet worden. In Hamburg sind es bislang 47 Versammlungen und Aufzüge, wie die Polizei mitteilt. Sechs seien bislang genehmigt worden, vier habe die Versammlungsbehörde unter Hinweis auf den Infektionsschutz untersagt.
Bei der Polizei in Berlin liegen 30 Anträge für kleinere Demonstrationen vor. Erlaubt sind in der Hauptstadt nur Kundgebungen an einem festen Ort mit höchstens 20 Teilnehmern und genug Abstand zwischen ihnen. Die Polizei bereitet sich trotz der Corona-Beschränkungen auf Einsätze vor - und will 5000 Polizisten schicken. Im vergangenen Jahr waren es 5500. Linke und linksradikale Gruppen planen statt einer großen Demonstration am Abend des Maifeiertages spontane Protestaktionen im Stadtteil Kreuzberg.