Letztes Update:
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Protest in Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa

14:04
29.04.2020
Mit bundesweiten Protesten haben Mitarbeiter von Reisebüros und Reiseveranstaltern einen Rettungsschirm für die Branche gefordert. In vielen Städten kamen bis zu 50 Protestierende zusammen und stellten Koffer, Sonnenschirme und Liegen auf.Wegen der Pandemie und geschlossener Grenzen sind überall Buchungen eingebrochen - und noch ist unklar, ob man im Sommer in die Feriengebiete Europas fahren kann.
Laut einer Umfrage des Deutschen Reiseverbands sehen sich 60 Prozent der Büros und Veranstalter von der Insolvenz bedroht. Jedes fünfte Unternehmen musste demnach Mitarbeiter entlassen, 80 Prozent der Firmen mussten staatliche Hilfe beantragen.

13:57
29.04.2020
Polnische Soldaten haben an der geschlossenen Grenze zu Tschechien zwei Warnschüsse abgefeuert, nachdem ein Deutscher ohne Erlaubnis auf polnisches Staatsgebiet vorgedrungen ist. Der Mann sei unverletzt geblieben, teilt die Armee mit. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag an einem Grenzübergang in der Ortschaft Pilszcz in der Woiwodschaft Oppeln. Polen hat seine Grenzen seit dem 13. März für Ausländer geschlossen.
Als die Soldaten ihn darüber informierten, dass er nicht nach Polen einreisen dürfe, sei der Mann nach Armeeangaben aus seinem Auto ausgestiegen und zu Fuß auf die polnische Seite gelaufen: "Er reagierte nicht auf die Aufforderung stehenzubleiben." Daher hätten die Soldaten schließlich zwei Warnschüsse abgefeuert und den Mann überwältigt. Der Deutsche mit festem Wohnsitz in Tschechien habe eine Geldstrafe von umgerechnet 110 Euro bekommen und sei zurück nach Tschechien gebracht worden.

13:48
29.04.2020
Der geplante Fonds zur wirtschaftlichen Erholung der Europäischen Union soll zum 1. Januar 2021 startklar sein. Das kündigt die Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova an. Wie der Fonds genau aussehen soll, ist aber weiter offen. Ein Vorschlag der Kommission werde "so schnell wie möglich" vorgelegt. Ein Sprecher nannte eine Frist von einer bis zwei Wochen. Um wie viel Geld es geht, ist ebenfalls noch offen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht von Investitionen in Billionenhöhe. Im Gespräch sind 1 bis 1,5 Billionen Euro, also 1000 bis 1500 Milliarden.