Letztes Update:
20200608123633

08:38
29.04.2020
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert weitere Hilfen für Eltern. Es zeichne sich ab, dass die Kitas nicht sofort in den Regelbetrieb gehen könnten, sagt die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack der Deutschen Presse-Agentur. "Deshalb muss bei den Hilfen für Eltern dringend nachgebessert werden." Bestehende Maßnahmen, etwa die Lohnfortzahlung für Eltern, die ihre Kinder betreuen müssen, müssten verlängert werden, bis die Kitas öffneten. Zudem müsse die Hilfe von 67 auf 80 Prozent des Nettogehalts steigen. Einen Anspruch darauf solle auch bekommen, wer jetzt Angehörige zuhause pflegen müsse. 
"Überdies ist ein eigenständiger Freistellungsanspruch im Infektionsschutzgesetz notwendig, der auch eine stunden- oder tageweise Freistellung vorsieht, um unter anderem auch eine partnerschaftliche Aufteilung der Erwerb- und Sorgearbeit zu ermöglichen", sagt Hannack. Zudem müsse sichergestellt sein, dass alle, die die Freistellung in Anspruch nähmen, vor Entlassungen geschützt seien. "Hier muss das Infektionsschutzgesetz um einen entsprechenden Sonderkündigungsschutz ergänzt werden."

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG. Foto: Marijan Murat/dpa

08:25
29.04.2020
Die Krise setzt auch den zuletzt ohnehin schwächelnden Autobauer Daimler noch stärker unter Druck und reißt tiefe Löcher in die Kasse. Im ersten Quartal kommt der Konzern um rote Zahlen zwar gerade noch so herum. Im schon laufenden zweiten Vierteljahr rechnet der Konzern aber mit noch schlechteren Zahlen. Um das Geld zusammenzuhalten, kürzt Vorstandschef Ola Källenius weiter bei Investitionen und den Ausgaben für Forschung und Entwicklung, allerdings explizit nicht bei Zukunftsthemen wie Elektrifizierung und Digitalisierung, wie er betont. "Diese Schlüsseltechnologien für die Zukunft stehen nicht zur Disposition", sagt Källenius.