Der SPD-Parteivorsitzende
Norbert Walter-Borjans will
Boni- und Dividendenzahlungen aussetzen, wenn Unternehmen in der Krise Staatshilfen beantragen. Man könne Steuerzahlern, die zur Rettung der Unternehmen beitragen sollen, nicht erklären, dass "sich
Manager für die Leistungen des Vorjahres jetzt mit großen Boni bedienen", sagt er im
ARD-"Morgenmagazin". Zwar habe die Allgemeinheit ein Interesse daran, dass ein Unternehmen wie die Lufthansa "nicht in die Knie geht". Aber die Steuerzahler gingen mit den teuren Rettungen auch ein Risiko ein. "Man muss gucken, inwieweit sich das Unternehmen aus sich selbst heraus retten kann und erst dann ist die Allgemeinheit gefragt", betont Walter-Borjans.