Die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Pandemie könnten nach Ansicht der Vereinten Nationen zu sieben Millionen nicht geplanten Schwangerschaften führen. Das liege unter anderem daran, dass aufgrund von in der Krise unterbrochenen Lieferketten rund 47 Millionen Frauen in ärmeren Ländern keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln mehr haben könnten, hieß es in New York vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA).
Zudem projiziert die Organisation eine starke Zunahme von Gewalt gegen Frauen und Verheiratung von Mädchen. Die Pandemie könne "katastrophale Auswirkungen auf Frauen und Mädchen in aller Welt" haben, sagte UNFPA-Direktorin Natalia Kanem - und rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese stärker zu schützen.