Trotz leicht sinkender Neu-Infektionen
steht Norditalien der Höhepunkt der Epidemie noch bevor, glaubt der Medizinische Direktor der Gesundheitsbehörde der
Provinz Bergamo, Carlo Alberto Tersalvi. Es sei ein erstes "gutes Signal", dass sich das Tempo der bestätigten Neuinfektionen verlangsamt habe, sagte er im
Deutschlandfunk. Es sei aber
zu früh, von einer Trendwende zu sprechen. Die Lage in den sechs Krankenhäusern der Provinz sei
weiter "sehr kritisch". Die Kliniken seien voll mit Intensivpatienten und "am Limit".
Etwas Entlastung verschaffe die hausärztliche Versorgung. Viele weniger schwer Erkrankte würden zu Hause behandelt. "Das hilft", sagte Tersalvi.