Russlands Präsident Wladimir Putin hat die
arbeitsfreie Zeit um gut zwei Wochen verlängert. Diese Regelung gelte nun bis
einschließlich 11. Mai, sagt der Kremlchef bei einer im Staatsfernsehen übertragenen
Videokonferenz. Damit wären viele Russen dann
insgesamt sechs Wochen bei vollem Lohnausgleich zu Hause. Erst nach dieser Zeit werde es schrittweise Lockerungen geben, so Putin. "Natürlich wünschte man sich, dass die erzwungenen Unannehmlichkeiten bald ein Ende haben", sagt er. Aber
es wäre nachlässig und gefährlich zu glauben,
dass die Bedrohung weniger geworden sei.
Viele Russen sind bereits seit Ende März im Zwangsurlaub. Nicht wenige befürchten, dass sie nach Lockerung der Maßnahmen in die Arbeitslosigkeit abrutschen.
Prognosen zufolge könnten künftig
bis zu neun Millionen Menschen ohne Arbeit sein. In vielen Regionen des Landes gelten
Ausgangsbeschränkungen. Auch diese sollen um
zwei weitere Wochen verlängert werden.