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Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte. Foto: Sina Schuldt/dpa

14:22
28.04.2020
Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte spricht sich gegen einen Bundesliga-Start mit Geisterspielen aus. "Überall schreiben wir vor, dass die Menschen Abstand halten sollen – und dann lassen wir auf einmal eine Veranstaltung mit Körperkontakt zu? Das trägt nicht gerade zu besonderer Glaubwürdigkeit bei", sagt er der Tageszeitung "Die Welt". Geisterspiele wären aus seiner Sicht ein "sehr problematisches Signal". Sollten die anderen Bundesländer die Meinung Bremens nicht teilen und der Liga grünes Licht für Geisterspiele geben, dann stehe Bremen zu Werder und werden dem Verein keinen Wettbewerbsnachteil organisieren.

Foto: Carmen Jaspersen/dpa

14:11
28.04.2020
Der frühere Fußball-Manager Klaus Allofs warnt vor einer Pleitewelle, sollten die Vereine der Fußball-Bundesliga lange mit Spielen ohne Zuschauer im Stadion auskommen müssen. "Wenn wir darüber reden, dass wir vielleicht bis Ende des Jahres oder bis ins nächste Jahr dauerhaft ohne Zuschauer spielen, das werden nur ganz wenige überleben", sagt der 63-Jährige der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Eine Fortsetzung der unterbrochenen Spielzeit habe eine besondere Symbolkraft, die auch Risiken berge. "Es ist eher eine Frage der Psychologie. Welche Signale setzt man? Es ist kein großer Unterschied, ob man in zwei oder vier Wochen beginnt. Es darf aber nicht das Signal nach draußen sein, dass wir alle nicht länger diszipliniert sein müssen", betont Allofs, der lange in verantwortlichen Positionen für Werder Bremen und den VfL Wolfsburg tätig war.