Einer
neuen Analyse zufolge könnten in den
USA Tausende Menschen infolge einer Infektion
gestorben sein, die
bislang nicht in der offiziellen Statistik gezählt worden waren. Von Anfang März bis einschließlich 4. April gab es in den USA rund
15.400 Todesfälle mehr als im gleichen Zeitraum der Vorjahre, wie die "
Washington Post" berichtet.
In der Zeit waren jedoch offiziell nur 8128 Coronavirus-Todesfälle gemeldet worden. Die von einem Team der
Universität Yale für die Zeitung durchgeführte Analyse lässt jedoch keinen gesicherten Schluss zu, wie viele der rund 7000 zusätzlichen Todesfälle mit einer Infektion zusammenhingen.
Die Daten legten aber nahe, dass die
Zahl der Todesopfer "
bedeutend höher als bisher berichtet" ist, zitiert die Zeitung den
Yale-
Epidemiologen Daniel Weinberger. Viele Menschen, die in dem Zeitraum in den USA starben, wurden nie auf den Erreger getestet.