Die Rückholaktion der Bundesregierung für die im Ausland gestrandeten Deutschen wird mindestens noch zwei Wochen dauern. So lange werde man noch "sehr intensiv" mit der Organisation der Sonderflüge beschäftigt sein, sagt Frank Hartmann, Krisenbeauftragter des Auswärtigen Amts. "Und dann werden Einzelfälle bleiben, die schwer zu lösen sind."
Bisher wurden Hauptferienziele wie Ägypten, Marokko oder die Dominikanische Republik angeflogen. "Schwieriger wird es bei den Ländern, die nur kleine Gruppen von versprengten Abenteuerurlaubern haben. Wir können nicht nur zehn Leute irgendwo abholen, sondern versuchen regional Gruppen zu bilden." Zum Beispiel werden die Touristen von den pazifischen Inseln in Neuseeland zusammengezogen und dann ausgeflogen.