Bei den geplanten Corona-Warn-Apps für Mobiltelefonen müssen zum Schutz der Privatsphäre nach Meinung des UN-Menschenrechtsbüros strikte Auflagen eingehalten werden. Es müsse sehr klar sein, wie die Daten genutzt werden. Missbrauch müsse bestraft werden und die Apps dürften nur zeitlich und im Umfang begrenzt eingesetzt werden, sagt Peggy Hicks, Expertin im UN-Menschenrechtsbüro.
Solche Apps sollen auch in Deutschland eingeführt werden, um bei der Lockerung der Ausgehbeschränkungen Ansteckungsketten mit dem Virus zu unterbrechen. Wann die Corona-Warn-App in Deutschland bereitsteht, ist noch unklar.