Kuba hat zur Unterstützung im Kampf gegen das Virus 217 Mediziner nach Südafrika geschickt. Die Ärzte, Wissenschaftler und Gesundheitsexperten seien in Südafrika angekommen, dem am stärksten von Covid-19 betroffenen Land Afrikas, teilt das Büro von Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa mit. Die Kubaner würden in alle Provinzen des Landes geschickt, um dort die Bemühungen gegen die Lungenkrankheit zu unterstützen. Ramaphosa hatte demnach Kubas Präsident um die Unterstützung gebeten.
Kuba schickt seit Jahren Tausende Ärzte in alle Welt, um in Gesundheitskrisen - etwa der Ebola-Epidemie in Westafrika - Unterstützung zu leisten. In der Corona-Krise wurden Mediziner bereits nach Italien entsandt. Kubanische Ärzte und Pfleger arbeiten derzeit im Auftrag ihrer Regierung in gut 60 Ländern.