Letztes Update:
20200608123633

19:25
26.04.2020
Der Gouverneur des besonders von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaates New York hat einen stufenweisen Plan für die Rückkehr zur Normalität angekündigt. "Wir wollen die Wirtschaft wieder hochfahren", sagte Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz, "aber wir müssen dabei behutsam und intelligent vorgehen." Firmen sollen zum Beispiel sicherstellen, dass in ihren Büros und Fabriken Abstandsregeln eingehalten werden können und dass sie genügend Atemmasken für ihre Angestellten haben.
In weniger betroffenen Teilen des Bundesstaats könnten die ersten Unternehmen ab 15. Mai öffnen, sagte Cuomo – vorausgesetzt, die Lage bessere sich weiterhin. Zunächst sollen Bauarbeiter und Fabrikangestellte in ihre Jobs zurückkehren. Besonders schwierig wird die Öffnung Cuomo zufolge in der dicht besiedelten Millionenmetropole New York City werden. Dort hatte sich das neuartige Coronavirus deutlich schneller als in anderen Städten der USA verbreitet.

Foto: Mauro Scrobogna/La Presse/Zuma/dpa

09:41
27.04.2020
UPDATE | Die Pläne der italienischen Regierung zur vorsichtigen Lockerung der Beschränkungen stoßen auf Kritik bei Kirchen und in Teilen der Wirtschaft. Ihnen gehen die Lockerungen nicht schnell genug. Während der "Phase zwei" im Kampf gegen das Virus soll es am 4. Mai weitere Erleichterungen bei der individuellen Bewegungsfreiheit und für breitere Wirtschaftssektoren geben. Weitere Etappen sind der 18. Mai und der 1. Juni. 
Die Gastronomie protestiert gegen den Beschluss, dass Bars und Restaurants erst ab Anfang Juni wieder für Gäste öffnen dürfen. Noch einen Monat länger zu warten bedeutet für die Betriebe weitere neun Milliarden Euro Verluste. "Das Maß ist voll", schreibt der Verband Fipe, der über 300.000 Betriebe vertritt. Die katholische Kirche Italiens bemängelt, dass die Regierung weiter keine Gottesdienste mit Gläubigen erlaube. "Die italienischen Bischöfe können die Einschränkung der Religionsfreiheit nicht hinnehmen", heißt es in einem Schreiben der Bischofskonferenz. 

Reiner Haseloff (l) und Michael Kretschmer (r) in Halle. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa