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Protest vor der Berliner Volksbühne. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Polizisten führen einen Demonstranten ab. Foto: Jörg Carstensen/dpa

17:27
25.04.2020
UPDATE | Trotz eines weitgehenden Verbots von Demonstrationen haben sich in Berlin mehr als 1000 Menschen versammelt, um gegen die Corona-Einschränkungen zu protestieren. Viele der Demonstranten standen vor Absperrgittern, die die Polizei rund um den Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte aufgestellt hatte, um zu verhindern, dass der Platz zu voll wird. Die Polizei forderte die Menschen immer wieder auf, den Ort zu verlassen. Einzelne Teilnehmer wurden vorläufig festgenommen. Schließlich zerstreute sich die friedliche Menschenmenge nach und nach am Nachmittag.
Die Polizei war mit knapp 200 Beamten, die Schutzmasken trugen, im Einsatz. Schon an den vergangenen vier Samstagen hatten sich trotz des Verbots Demonstranten versammelt. Für den 1. Mai ist eine weitere Kundgebung im Internet angekündigt. Die Mehrheit der Protestierer ließen sich nicht eindeutig bestimmten politischen oder anderen Gruppen zuordnen. Unter den Teilnehmern waren einige bekannte Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker. Einige Meter entfernt vom Platz und den Absperrungen protestierten etwa 20 linke Aktivisten gegen die größere Kundgebung.