Beim EU-Videogipfel lehnt Italiens Ministerpräsident
Giuseppe Conte die vorher ausgehandelte
gemeinsame Erklärung als unzureichend ab. Conte fordert "wirklich innovative und angemessene Finanzinstrumente", um die
Wirtschaftsfolgen der Corona-Krise zu bewältigen und das binnen zehn Tagen, heißt es am Abend aus italienischen Regierungskreisen. Die fünf Präsidenten der EU-Institutionen sollten in der Frist einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen.
Conte stellte den Angaben zufolge bei der Gipfelschalte klar, dass er keine Vergemeinschaftung öffentlicher Schulden wolle. Jedes Land verantworte seine eigenen Schulden selbst und werde dies auch weiter tun. Doch müsse Europa gemeinsam handeln und eine starke Antwort auf die Krise finden. Sonst könne man das den Bürgern nicht erklären.